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Krakau Extra

Hier finden Sie einige Beispiele für Touren, die wir gemeinsam machen können, wenn Sie nicht unbedingt nur das absolute Muss sehen wollen und etwas mehr Zeit haben.

Spaziergang durch Okol (fast identisch mit dem südlichen Ausläufer der mittelalterlichen Altstadt Krakaus) 
  • Franziskanerkirche - die erste Kirche entstand schon im 13. Jahrhundert und wurde nach dem großen Brand der Stadt im Jahre 1850 im Barockstil aufgebaut. 1900 arbeitete hier Stanislau Wyspianski, der in Jugendstilmanier die Wände bemalte und schöne Bleiglasfenster schuf.
  • Peter-und-Paul-Kirche - gilt als die großartigste frühbarocke Kirche in Mitteleuropa. Vorbild für sie war die Jesuitenkirche Il  Gesu in Rom. 
  • St.- Andreas- Kirche  - Paradebeispiel romanischer Architektur in Polen, erbaut zwischen 1079 und 1098. Die einzige Kirche der Stadt, die den Tatarenüberfall von 1241 überstanden hat. Im Inneren von Baldassare Fontana im barocken Stil umgebaut.
  • Kanonicza-Straße - das letzte Stück des Königstraktes, der auf den Wawel führte. Seit dem 14. Jhr. lebten hier Kanoniker des Waweldoms, die viel Geld für ihre Häuser und deren prachtvolle Ausstattung ausgegeben haben. 
  • St. –Ägidius- Kirche  - errichtet nach der Legende im Jahre 1082 vom König Wlladyslaw Herman und seiner Gemalin, nachdem sie mit HIlfe des Hl. Ägidius einen Sohn bekammen. Vor der Kirche ein Kreuz, das an die Tragödie von Katyn erinnert.
  • Bernhardinerkirche - mit dem Grab des Heiligen Simon aus Lipnica und schöner barocken Ausstattung
  • Dauer ca. 2-3 Stunden
 
 Auf den Spuren von „Schindlers Liste“ - hier im Krakauer Kazimierz findet man noch Häuser und Ecken, wo Spielberg seinen Film über Schindler gedreht hat.  Oskar Schindler ist eine jener Personen, die in der Holocaust -Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem als "Righteous Among the Nations" geführt werden. Während der Nazinacht in Krakau hat er Hunderten von verfolgten und verfemten Menschen das Leben gerettet. Zur Schindlers-Tour gehört u.a. der Spaziergang durch die Straßen von Kazimierz, an den schönen Synagogen vorbei, zum Gebäude der ehemaligen Emailwarenfabrik in ul. Lipowa, der s.g. Schindlersfabrik und dann zum  Ghettoplatz, wo  in der Apotheke zum Weißen Adler (heute ein Museum)  Hilfe für Juden im Ghetto rganisiert wurde. In der Schindlersfabrik gibt es jetzt eine Abteilung des Historischen Museums von Krakau, wo das Schicksal Krakauer Einwohner während des Naziokkupation dokumentiert wurde.
Man kann auch weiter, zum ehemaligen KZ-Lager in Plaszow  fahren, wo die meisten Einwohner von Krakauer Ghetto  umgebracht wurden
Dauer ca. 3-5 Stunden

Auf den Spuren von Johannes Paul II.
In Krakau gibt viele Orte, die mit dem Leben von Johannes Paul II. verbunden sind. Hier lebte er als Student Arbeiter, Dichter, Schauspieler, Priester, Seelsorger der Studenten und Familien, Bischof und Metropolite von Krakau. Als Bischof von Rom kam oft zu Besuch nach Krakau und hinterließ seine Spuren nicht nur in menschlichen Herzen. Er ist immer anwesend zum Beispiel im Palast der Bischöfe, wo er bis 1978 lebte, in der Marienkirche, wo er als Beichtvater und Prediger tätig war, in der Basilika des hl. Florians oder im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Łagiewniki.
Dauer: ca. 3-4 Stunden

Auf den Spuren polnischer Heiligen in Krakau
In Krakow gibt es Gräber von über 10 Heiligen und Seligen. Im Stadtzentrum führt die Tour durch wunderschöne und sehr interessante Kirchen wie z.B.:
  • Bischof Hl. Stanislaus  - Kathedrale auf dem Wawel, Kirche auf dem Felsen in Kazimierz
  • Hl. Jadwiga – polnische Königin - Kathedrale
  • Hl. Simon aus Lipnica  -Bernhardinerkirche
  • Hl. Maximilian Maria Kolbe – Franziskanerkirche
  • Hl. Jacek Odrowaz (Hyazinth von Polen)  – Dominikanerkirche
  • Hl. Jan Kanty (Johannes Cantius) –St.-Annen-Kirche 
Dauer ca.  2-3 Stunden

Spaziergang durch das Stadtviertel Zwierzyniec - etwas absteits, aber trotzdem interessant
Im 12. Jahr. ein kleines Dorf, die Versorgungsstätte des Kloster der Prämonstratenserinnen an der Rudawa. Reiche Oberschicht baute hier ihre Landsitze. 
  • Kloster und Kirche der Prämonstratenserinnen - einer der größten Klosterkomplexe in Polen
  • St.-Margarethen-Kapelle - errichtet 1670 auf dem Friedhof für Pestopfer
  • Erlöserkirche - polnische Chroniken besagen, die Kirche entstand schon im Jhr 966, gleich nach der Christianisierung Polens und wurde vom Herzog Mieszko selbst gestiftet.
  • Zwierzyniecki-Friedhof - hier findet man Gräber zahlreicher bedeutenden Künstler
  • Kosciuszko-Hügel  mit der Kapelle der Hl. Bronislawa, wo sich früher die Einsiedlerklause einer Nonne befand.Der Hügel selbst erinnert an Tadeusz Kosciuszko, den Anführer des polnischen Aufstandes von 1794. Am Fuße des Hügels befinden sich die Befestigungsanlagen, die 1850 von den Österreicher im Rahmen des großen Plans - Festung Krakau - errichtet wurden. Jetzt gibt es hier ein Hotel und Sitz eines Radiosenders
Dauer ca. 4  Stunden
 
Ausflug nach Nowa Huta
Nowa Huta, zur Zeit ein Stadtviertel von Krakau, ursprünglich (1949 ) als eine separate, sozialistische Stadt am Rande des alten Krakaus, um das metallurgische Lenin-Kombinat, auf fruchtbaren Boden von einigen Dörfern errichtet.
Sanktuarium in Mogila – Zisterzienser Kloster mit schönen Beispielen der Wandmalerei und moderne Kirchen der sozialistischen Stadt: Arche des Herrn und die Kirche in Mistrzejowice - erbaut zum Trotz derjenigen, die sich diesen Stadtbezirk als eine Stadt ohne Gott ausgedacht haben.
Kurzer Spaziergang durch das Zentrum der Arbeiterstadt Nowa Huta - Siedlungen Stalowe, Hutnicze, Teatralne, Zentralplatz, Rosenallee – Beispiele des sozialistischen Realismus in Architektur
Dauer  ca. 2 Stunden + Zufahrt.


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